Zur Eröffnung der zweiten Ausgabe des Kammermusikfestivals des Haut-Var freuen sich die Musiker darauf, ein farbenfrohes und emotionsgeladenes Konzert zu präsentieren. Das Programm, an dem alle acht Künstler des Festivals beteiligt sind, bietet vielfältige Kammermusikbesetzungen, vom Trio bis zum Quintett, in denen sich die Klänge von Bläsern, Streichern und Klavier miteinander vermischen.
Dieser erste Abend ist eine Reise durch das romantische Deutschland und Frankreich des 20. Jahrhunderts. Sie können die „8 Stücke für Klarinette, Viola und Klavier“ des deutschen Komponisten Max Bruch entdecken, dessen „Rumänische Melodie“ das Publikum bei einer Zugabe der ersten Ausgabe begeistert hatte. Diese tiefgründigen und leidenschaftlichen Stücke harmonieren perfekt mit Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur, einem bedeutenden und charakteristischen Werk der deutschen Romantik, das sich durch eine mal zarte und lyrische, mal virtuose und temperamentvolle Komposition auszeichnet.
Die französische Romantik wird ihrerseits durch Francis Poulenc mit seinem Trio für Oboe, Fagott und Klavier sowie durch die Komponistin Mel Bonis repräsentiert. Poetische Schwungkraft, harmonische Finesse und Lyrik entführen Sie in eine sanfte, verträumte Atmosphäre, die durch die Kombination von Poulencs Klangfarben und Mel Bonis’ impressionistischer Kompositionsweise entsteht.
Bereits bei der ersten Ausgabe lag es dem Festival am Herzen, Komponistinnen wie Clara Schumann und Louise Farrenc in das Programm aufzunehmen. Bei dieser zweiten Ausgabe können Sie sich nicht nur auf das erhabene Trio von Mel Bonis im Eröffnungskonzert freuen, sondern auch darauf, die zeitgenössische Komponistin Camille Pépin im Abschlusskonzert zu entdecken.
8 Stücke für Klarinette, Bratsche und Klavier – Op. 83 (Auszüge)
Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Soir ! Matin ! - Op. 76
Klavierquintett in Es-Dur – Op. 44