An diesem Abend machen sich die Musiker auf den Weg nach Trigance, um dort einen Teil des großartigen Programms dieser zweiten Ausgabe des Festival du Haut-Var zu präsentieren.
Dieses Konzert beginnt im 18. Jahrhundert mit dem Oboenquartett von Johann Christian Bach, dem Sohn von Johann Sebastian Bach und unter anderem Kompositionslehrer von Mozart.
Die Zeitreise geht weiter mit der „Ersten Wiener Schule“ und dem Streichquartett Nr. 3 op. 18 von Ludwig van Beethoven. Trotz der ihm zugewiesenen Nummer ist dieses Quartett wahrscheinlich das erste, das der Komponist geschrieben hat, und zeugt von einem Stil, der noch stark von Haydn und Mozart geprägt ist.
Schließlich gesellt sich zur Streicherbesetzung die Klarinette hinzu, um das Klarinettenquintett von Johannes Brahms aufzuführen. Dieses Spätwerk des Komponisten ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Emotionen und ein hinreißender Eintauch in die deutsche Romantik.
Anmerkung: Die bei diesem Konzert in Trigance aufgeführten Werke werden auch in Aups (Brahms) und Aiguines (Beethoven und Bach) aufgeführt.
Quartett für Oboe und Streichtrio – Op. 8
Streichquartett Nr. 3 in D-Dur – Op. 18
Klarinettenquintett in h-Moll – Op. 115