Miranda Mastracci, geboren 1999, begann im Alter von sechs Jahren in Genf bei Dan Dery mit dem Violinunterricht. 2017 wechselte sie in die Klasse von Mihaela Martin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, bevor sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in der Klasse von Silvia Marcovici fortsetzte, das sie 2021 mit der höchsten Auszeichnung abschloss. Anschließend studierte sie bei Alessandro Moccia am Konservatorium von Lugano und erwarb 2024 ihren Masterabschluss. Während dieser Zeit erhielt sie zudem Unterricht bei Grigory Kalinovsky und Liviu Prunaru.
Als begeisterte Liebhaberin zeitgenössischer Musik ist sie Mitglied der Dänischen Akademie für Neue Musik.
Im Jahr 2023 entwickelte sie ein Programm und nahm in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Claypot ein Album auf; 2024 trat sie im Rahmen des Sounding Visions Award bei der Internationalen Gesellschaft für zeitgenössische Musik (IGNM Österreich) auf. Sie ist Stimmführerin der zweiten Violinen im Lucerne Festival Contemporary Orchestra, wo sie mit den Komponisten Lisa Streich, Beat Furrer, Hans Abrahamsen und George Benjamin zusammenarbeitet.
Miranda Mastracci hat mehrere Wettbewerbe gewonnen, darunter den Leonid-Logan-Wettbewerb und den Wettbewerb des Orchestre des Trois-Chêne. Sie erhielt Stipendien der Lyra-Stiftung und der Giuliana-&-Giorgio-Stefanini-Stiftung. In der Saison 2021/2022 ist sie Mitglied der Akademie des Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam und tritt regelmäßig mit dem Concertgebouw Chamber Orchestra auf. Im Jahr 2023 wird sie zu den ersten Violinen des Kammerorchesters I Solisti di Pavia stoßen. Im September 2024 wird sie dem Orchestre de Paris beitreten.