Das Festival

Die zweite Ausgabe des Kammermusikfestivals des Haut-Var knüpft an den Erfolg der ersten Ausgabe im Sommer 2025 an, mit der der Grundstein für ein langfristig angelegtes Projekt gelegt wurde. Dank der wertvollen Unterstützung eines Publikums, das zahlreich erschienen ist, kann ich diesen Traum weiterverfolgen, an diesem außergewöhnlichen Ort talentierte Musiker zu einem einzigartigen gemeinsamen Erlebnis zusammenzubringen.

So wird das Festival du Haut-Var erneut im Dorf Aups stattfinden und mit einer Woche voller kostenloser Kammerkonzerte für ein breites Publikum sowohl die umliegenden Dörfer als auch die Küstenstädte des Var in seinen Bann ziehen.

An dieser Ausgabe nehmen acht junge professionelle Musikerinnen und Musiker teil, die bei renommierten europäischen Orchestern und Institutionen engagiert sind (Orchestre de Paris, Badische Philharmonie Pforzheim, Stockholmer Philharmoniker, HfMDK Frankfurt am Main ...). Zunächst einmal meine Kollegen vom Trio Kazé am Klavier und am Cello, zu denen zwei Geiger und ein Bratschist hinzukommen, um zahlreiche wichtige Besetzungen des Repertoires zu ermöglichen: Streichquartett, Klaviertrio, Klarinettenquintett, Klavierquintett. Diese Instrumentenbesetzung wird durch eine Oboe und ein Fagott ergänzt, was es ermöglicht, ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm zu entwickeln und dem Publikum vielfältige Konzerte mit zahlreichen Besetzungen und Musikstilen zu bieten.

Getreu der künstlerischen Identität des Festivals ist es mir ein Anliegen, die französische und die deutsche Kultur sowohl im Programm als auch bei den eingeladenen Musikern hervorzuheben und miteinander zu verbinden. Mein musikalischer Werdegang hat mich von Frankreich nach Deutschland geführt, und in beiden Ländern habe ich Musiker kennengelernt, mit denen ich gerne musikalische und menschliche Momente teile. Das musikalische Programm ist daher so gestaltet, dass es bei jedem Konzert eine Reise zwischen den beiden Ländern ermöglicht, mit den großen deutschen und österreichischen Komponisten, die wir alle kennen, französischen Komponisten aller Epochen, die wir besonders hervorheben wollten, sowie Komponistinnen wie Mel Bonis und der zeitgenössischen französischen Komponistin Camille Pépin.

Wir freuen uns auch sehr, unsere Partnerschaft mit der Bildhauerin Maria de Faykod mit einem musikalischen Spaziergang in ihrem Freilichtmuseum fortsetzen zu können. Dieses außergewöhnliche Erlebnis zwischen Natur und Kunstwerken wurde im vergangenen Jahr vom Festivalpublikum besonders geschätzt.

— Tristan Roche, künstlerischer Leiter